die
Presse zu
"unter Wasser"
Performance im Hallenbad Bremgarten
AG
-
Spitzenklasse auf natürliche und
unaufdringliche Art präsentiert
Vielleicht sind wir
protz- und klotz- gewöhnten Schweizer einfach etwas
verunsichert, wenn uns Spitzenklasse auf so
natürliche und unaufdringliche Art präsentiert
wird. - Wer weiss. Ganz sicher aber ist, dass ein Konzert
von Stefan Kellers Flutetrends ein Hörgenuss der
seltensten Form darstellt und nicht verpasst werden
sollte!
Radio Blacksheep
Verzauberung auf
den Spuren des Flötengottes Pan
Verzaubertes Publikum
Ohne viele Worte zu
verlieren, entführte der Künstler das Publikum
in die Welt des Wassers und der dazugehörenden
Elemente wie Erde und Feuer. Ganz gleich, welche Werke
Stefan Keller spielte, das Publikum wirkte wie
verzaubert. Oft vergingen Sekunden, ehe man realisierte,
dass ein Stück zu Ende war, liess man sich
offensichtlich nur ungerne dem Staunen über das
Gehörte entreissen, um zu applaudieren.
-
-
Spiel mit
Elektronik und Licht
Die rund 80 Personen
sahen und hörten auf der Bühne einen
Künstler, der seine Elektronik mustergültig
beherrschte, versiert und agil über mehrere
Stilrichtungen und eigene Stücke verfügte, und
zudem seine Computergraphiken noch weiter verfeinert
hatte.
Stefan Keller ist zu
wünschen, dass er auf den Spuren des
Flötengottes Pan internationale Anerkennung für
sein Können finden wird. Sein ungewöhnlicher
Auftritt wurde dank der Zusammenarbeit mit dem
Bademeister Othmar Buchmann möglich.
BBA Juli 2001
Computeranimation 1
-
Spannend
für aufgeweckte Geister, die dem Meister folgen
... Wenn er zu einer
Performance aushole, dann nur auf der Grundlage der
Musik, sagt er. Diese verbinde er aber mit Elementen, die
ungewöhnlich seien: mit Farben und
unwahrscheinlichen Klängen, die man in einem
normalen Konzert nicht hören könne. Stefan
Keller versprach nicht zu viel, als er im leergepumpten
Schwimmerbecken des Hallenbades Bremgarten seine
Performance «Unter Wasser» aufführte.
Keller ist weltweit der einzige Musiker, der die
elektronische Flöte spielt. ... Das erlaubt ihm,
Klangwelten hörbar und die Schallwellen farbig
dargestellt sichtbar machen.
... Was sich
zwischen dem ersten und dritten Startpflock im Hallenbad
abspielte, sprengte in der Tat die
Wahrnehmungsfähigkeit eines Normalverbrauchers.
Kellers Flöten gurrten, knarrten, knirschten,
jaulten und fauchten was das Zeug hielt.
Eine aufregende
Sache für aufgeweckte Geister, in der Tat. ... Es
sind freie Assoziationen, die zur Meditation
verführen. Auf einen bestimmten Stil lasse er sich
nicht festlegen, bemerkt er: «Ich komponiere das,
was mir gefällt: ob jazzig, avantgardistisch oder
klassisch. Gegensätze sind mir wichtig, und der
ausserordentliche Sound ebenfalls.»
Auf die
Hundertstelsekunde genau
Obwohl Keller ein
grosses technisches Arsenal einsetzt betont er: «Ich
spiele jede einzelne Note selber.»
...Jede seiner
Performances sei ein Einzelstück, das es beim
nächsten Mal nicht mehr in dieser Form gebe, sagt
Keller.
Jörg Baumann Aargauer Zeitung
10.7.2001
Computeranimation 2
Unterwasser.... !
In fremde Welten
abtauchen. Das darf man bei Stefan Kellers Flutetrends
schon mal wörtlich nehmen. So trat der Meister der
unglaublichsten Klangbilder neulich nicht einfach auf
irgend einer Bühne auf; nein: Die, mit den
verschiedensten Flöten und Sampletechniken
hergestellten Schallwellen füllten das leere
Schwimmbecken von Bremgartens Hallenbad und bedeckten so,
in bester Sourroundtechnik, die sich darin befindenden
Zuhörer.
"Unterwasser" zeigte
einen sensiblen Stefan Keller, der mit viel Fein- und
Fingerspitzengefühl auf die spannenden optischen und
akustischen Verhältnisse der Location einging. Mit
einer schier unglaublichen Natürlichkeit vereinigten
sich die organisch- synthetisch (eigentlich ein
Widerspruch) anmutenden Klänge mit der Raumakustik,
die visuellen Lichteffekte mit dem Raumempfinden und
ergaben so ein sinnliches Gesamterlebnis, dem man sich
nur schwer entziehen konnte. Wer den Mut hatte, schloss
die Augen und vertraute sich ganz seinem Gehör an.
So den optischen Eindrücken beraubt, übernahmen
die Klangbilder die Reise in unbekannte Gefilde.
Hörte ich da nicht afrikanische Trommeln? Den ruf
eines Wales? Mit einer Leichtigkeit und Transparenz, die
den Alltagshorizont weit nach hinten versetzten,
führten Stefan Kellers Kompositionen von Welt zu
Welt in den unendlichen Weiten der eigenen Phantasie.
Geräusche der
verschiedenen Klappen, Hohlräume,
Blastechniken
Viele der
Zuhörer/innen begriffen gar nicht, dass das, was sie
gerade Gehört haben, nicht einfach Produkte
verschiedenster Syntheziser und Sequenzer im Vollplayback
waren, sondern mittels viel Know How und einer absolut
genialen Mikrofonie, die live in einen Spezialsampler
eingespielten, live editierten und wiedergegebenen
Geräusche der verschiedenen Klappen, Hohlräume,
Blastechniken und Töne von Stefan Kellers bis zu
mannshohen Flöten waren, welche Kellers virtuoses
Flötenspiel begleiteten. So wurde teilweise als
selbstverständlich erachtet, was nur mit absolutem
Talent und viel Können möglich ist und
qualitativ absolute Weltklasse darstellt.
Radio Blacksheep
-
Computeranimation 3
|